Berichte von 08/2012

Tag 22-23: Urlaub in Nida und Ausflug nach Klaipeda

Donnerstag, 23.08.2012

Gestern morgen ging es mir schon wesentlich besser als am Dienstag, sodass ich wieder mit am Start war. Das Rätsel um die angeblich nicht vorhandenen Wanderdünen hatte sich nun auch geklärt. Meine Familie hatte sich einfach nur verfahren. Die Wanderdünen sind nicht an der Ostsee, sondern am Haff und meine Familie war die ganze Zeit lang an der Ostsee lang gefahren.

Wanderdünen Susann meinte mich als Kamel benutzen zu müssen :D Das Kind in mir ;)

Sooo, dass also sind die Wanderdünen. Sehr groß, sehr lang und sehr beeindruckend Vom Parplatz aus sind wir bestimmt nochmal eine halbe Stunde durch den Sand/die Dünen gewandert, bis wir oben auf der Spitze angelangt sind und ins Tal (ins Haff rein) gucken konnten.

  oben auf den Wanderdünen, mit Blick ins Haff

Da die Wanderdünen manchmal auch als die einzige Wüste Europas bezeichnet werden, kamen wir sofort auf die Idee ein Video zu drehen mit folgendem Inhalt: Susann und Ich kommen hinter einer Düne hervorgekrochen und keuchen beide: "Waaasseeer", danach brechen wir zusammen. 

Nachmittags bzw. zum Mittagessen dann sind wir nach Juodkrante (auch eine Stadt am Haff) reingefahren. Von dort haben wir dann auch einen spaziergang zum Teufels- und Hexenberg gestartet. Dort standen am Wegesrand Märchenfiguren (die wir nicht kannten, da sie scheinbar litauische Märchen darstellten) sowie Hexen- und Teufelsfiguren, die aus Holz geschnitzt waren. Natürlich durfte da unser Teufel auch nicht fehlen.

Teufelchen bei seinen Verwandten :D

Wie es sich für so einen Ort gehört, fing es, als wir oben auf dem "Berg" waren, ordentlich zu Gewittern an. So einen Sommerregen habe ich echt schon lange nicht gesehen. Es platterte in kurzer Zeit so heftig, dass sich gleich ganze Seen auf der Straße gebildet hatte, was natürlich ordentlich Spaß machte, wenn man mit dem Auto durch fuhr und es an der Seite kräftig hochspritzte. Noch als wir draußen waren machte es mir eine Menge Spaß, da ich sowieso nur Flip Flops an hatte ging ich dann auch gleich Barfuß. Und wie ich da so lief musste ich an Fränze denken, die Regen ja so liebt und sich darüber sicher tierichst gefreut hätte, wenn sie dabei gewesen wäre.

Am Nachmittag ging ich mit meinem Papa noch eine Runde in Nida spazieren. Wir besuchten die Deutsche/Evangelische Kirche in Nida mit dem dazugehörigen deutschen Friedhof, wo es Gräber noch vor 1945 gab (als das Gebiet noch deutsch war). Als wir wieder zurück gehen wollten hörten wir auf einmal Schreie und sahen, dass eine ältere Frau mit ihrem Fahrrad gestürzt war. Wir rannten sofort hin. Die Frau jammerte die ganze Zeit und hielt sich Bauch und Bein (hat sich scheinbar den Fuß gebrochen). Zum Glück kam gleich noch eine andere Frau angerannt, die dann auch sofort den Notarzt rief. Mein Vati ging zur Straße um dem Notarzt zu zeigen wo er hin musste bzw. um ihn dann zu der Frau zu führen. Ich blieb bei der verletzten Dame und versuchte sie auf englich zu beruhigen. Blöderweise verstand sie mich nicht wirklich. In diesem Moment bin ich aber auch nicht auf die Idee gekommen mit ihr russisch zu reden, was sie sicher besser verstanden hätte. Was mich aber mehr überraschte bzw. schokierte war, dass der Notarzt, der kurz darauf eintraf kein Englisch konnte. Ich wollte ihm auf englisch erklären, dass die Frau sich schon selbst ein Schmerzmittel genommen hatte. Aber er verstand mich nicht. Ich zeigte ihm noch die "Verpackung" des Schmerzmittels, doch er zuckte nur mit den Schultern. Da nun inzwischen 2 Frauen da waren, die beide litauisch konnten, und wir mit unserem englisch eh nichts ausrichten konnten, gingen wir wieder in unsere Unterkunft zurück.

Schon am Abend war das Wetter wieder super, so dass wir einen 1A Sonnenuntergang bewundern konnten. Ich lasse am Besten mal die Bilder sprechen.

Heute dann sind wir nach Klaipeda gefahren um uns die Stadt anzusehen. So an sich ist sie ja recht hübsch, hat allerdings auch ziemlich hässliche Ecken. Sehr schön waren Teile der "Neustadt" mit dem Rathaus und dem Platz davor, der hübsch mit Blumen "angerichtet" war. Auch entlang des kleinen Flüsschen, dass sich durch die Stadt schlängelt gab es hübsche Stellen/Häuser/Plätze. Auch die Post fand ich sehr, sehr schön. Sie sah aus, wie vo dem Zweiten Weltkrieg. Voll schön alt. Allerdings hat mich Teile der Stadt teilweise auch sehr an die Erzählungen aus dem hintersten Russland erinnert, mit offenen Gullideckeln bzw. Abdeckungen von Regenrinnen auf der Straße, Treppen, die bis auf den Bürgersteig verlaufen und so gerade einmal wenige Zentimeter zum Laufen verbleiben, sowie heruntergekommenen Häuser. Sehr erschreckend fand ich auch das Musiktheater. Das sah so alt und verkommen aus, man würde bei uns in Deutschland nie auf die Idee kommen, dieses Gebäude weiter als Oper und Symphonie zu verwenden. Trotz allem war der Tag recht schön.

Klaipeda  Schwesterherz und Ich in Klaipeda mit Ingo und Inas Sonnebrillen. Hiermit nochmal Daaankeeee :) <3 Klaipeda, die alte Post, ist aber heute immer noch voll in Betrieb.

Dann wollen wir nochmal an den Strand, nochmal Sonnenuntergangsbilder machen. Hoffentlich klappt es und es ziehen nicht wieder Wolken auf.


So Nachtrag:

Sind gerade vom Strand wieder gekommen und es war echt sehr schön und mega windig Lachend.

Ostseestrand bei Nida Ostseestrand da ist die Sonne schon fast untergegangen. Man beachte den Wellengang ;)

Tag 19 bis 21: Ankunft in Litauen und Urlaub in Nida an der Ostsee

Dienstag, 21.08.2012

Soooo, die ersten 3 Tage Litauen liegen nun schon hinter mir/uns.

Am Sonntag morgen klingelte unser Wecker um 3.30 Uhr. Ich muss sagen, dass ist nicht wirklich eine schöne Uhrzeit, zumal ich die ganze Nacht auf Grund meiner Erkältung und irgendwelchen Besoffnen, die die ganze Zeit krach gemacht haben, nicht gut schlafen konnte. Der Morgen war dann auch noch relativ stressig. Nur kurz was getrunken und den Rest noch eingepackt und dann stand auch schon unser Flughafentransfer (um 4.20Uhr) vor der Tür. Am Flughafen dann ging alles gut und schnell. Eingecheckt, durch die Sicherheitskontrolle durch. Punkt. Da wir noch 2,5h Zeit hatten frühstückten wir in Ruhe und hielten noch ein kurzes Nickerchen bevor unser Flug dann auch schon nach Frankfurt startete. In Frankfurt hatten wir dann nochmal 1,5h Aufenthalt, die aber auch recht schnell vergingen. Der Flug Frankfurt-Vilnius war so lange angenehm bis der Landeanflug begann. Ab da war es einfach nur grauenvoll. Da ich ja sowieso schon erkältet war und dadurch Probleme mit den Ohren hatte, bekam ich mega Ohrenschmerzen und Ohrendruck. Zum Glück sahs neben meiner Momy eine ältere Frau, die mich mit Kaubonbons versorgte. Durch das ständige kauen und schlucken liesen die Schmerzen nach. 

Auf der 4 Stündigen Fahrt (mit einem Leihwagen) von Vilnius nach Nida, an die Ostsee, sahen wir nur Wiesen, Wälder und vereinzelte Häuser. Den wenigen Städten, die wir zu Gesicht bekamen, sah man die lange sowjetische Fremdherrschaft deutlich an. Die Häuser sahen von außen total alt und schmuddelig aus. Wer schon mit in Lipezk bzw. allgemein in Russland war, wird wissen wie die Häuser dort aussahen und kann sich vorstellen, wie sie hier in Litauen aussehen. Nida an sich ist echt sehr schön, mit vielen kleinen Häusern direkt am Haff gelegen. Allerdings muss man sazu sagen, dass Nida bzw die Halbinsel auf der Nida liegt (vor Litauen) eine ziemliche Touri Gegend ist und hier europäischer Standart gilt. Gestern dann, also am Montag, spazierten wir Vormittags ein wenig durch Nida und am Haff entlang, nachmittags, als dass Wetter besser wurde und die Sonne sich sehen lies gingen wir zum Ostseestrand. Susann und Papa gingen schwimmen. Ich verzichtete auf Grund meiner Erältung darauf, da der Wind auch recht frisch war. Es war schon ein komisches Bild. Susann in Bikini und ich in dickem Pulli Lachend.

Am Haff in Nida Ebenfalls Am Haff in Nida, Blick vom Steg in Richtung Ort <3

Heute wollten wir eigentlich mit Leihfahrrädern zu den großen Wanderdünen fahren. Da es mir aber heute früh nicht gut ging blieb ich allein in der Unterkünft und schlief die ganze Zeit. Susann, Momy und Papa dagegen machten sich trotzdem auf den Weg zu den als "Wüste Europas" gepriesenen Wanderdünen und kamen ziemlich enttäuscht wieder, da sie nur "normale" Dünen gesehen hatten und es außerdem Unterwegs mit regnen begonnen hatte.

Mit der Sprache kommen wir hier noch recht gut zurecht. Da es, wie schon erwähnt, hier eine ziemliche Touri Gegend ist kommen wir mit Englisch und Deutsch gut klar, aber es ist schon ziemlich komisch kein Wort litauische zu können und zu verstehen.

Tag 12 bis 18: Vorbereitungsseminar in Aalen

Samstag, 18.08.2012

Die letzte Woche in Aalen verging richtig schnell.

Den Sonntag verbrachten wir, die übers Wochenende in der JH geblieben waren, mit schlafen und sonnen und essen. Wir hatten noch nicht einmal mehr Lust in die Stadt zum Essen zu gehen und so liesen wir unser Essen über einen Liferdienst bringen.

Die Themen der Woche waren auch recht gut. So sprachen wir über Jugenarbeit, hatten  Expertentage und Einzelgespräche. Die Expertentage waren echt super. Es kamen Menschen, die einmal in einem Land zB. Frankreich, Italien oder Litauen für längere Zeit lebten/arbeiteten und erzählten über ihre Erfahrungen und ihr Leben dort. Auch gaben sie uns Tipps wie man Fettnäpfchen umgeht. Außerdem bekamen wir noch mehr Info's über unseren Einsatzort, -Stelle und Wohnung.

Am Donnerstag kam Karen nach Aalen (dass Mädchen, was vor mir in Alytus war) und erzählte uns nochmal ganz persönlich von ihren FSJ-Erfahrungen in Litauen. Sie zeigte uns auch Bilder der Einsatzstellen und ihres Zimmers. Allerdings war ich nach ihrem Vortrag doch ein wenig demotiviert und ernüchtert. Irgendwie hatte ich es mir doch ein wenig anders vorgestellt. Aber ok, erstmal abwarten und eigene Erfahrungen machen. Aber das mein Zimmer 6km vom Arbeitsplatz entfernt und verlassen in einem verfallenen Indusrtiegebiet liegen soll, kann ich mir nicht wirklich schön reden Stirnrunzelnd. Zumal im Winter ab Sonnenuntergang kein Bus mehr fährt und ich die Strecke allein und im dunkeln bewältigen müsste. Das DRK hat versprochen für mich eine andere Lösung zu finden, dh eine Gastfamilie, die mich aufnehmen wird, eine Wohnung im Stadtzentrum oder ein Auto. Allerdings müsste ich erstmal sehen, wie ich es mit dem Führerschein mache, also ob es möglich ist, den in Litauen zu machen.

Donnerstag Nachmittag gingen wir dann alle zusammen zu einem Indorspielplatz (ohhh jaaa, da kam das Kind wieder bei uns durch Lachend ). Dort spielten wir Fußball. Das Ergebnis trage ich noch heute mit mir rum. Ein blaues, dickes Knie, sämtliche blaue Flecke und zwei schöne Blasen an beiden Füßen, die sich entzündet haben Stirnrunzelnd. Für uns Kinder gab es dort dann noch eine Hüpfburg, Trampoline, rießen Rutschen Lachendund und und. Abends dann gingen wir alle zusammen noch in Aalen essen. Da es ja unser letzter Tag war und Caro am Freitag Geburtstag hatte (endlich 18 wurde) beschlossen wir noch ordentlich Party machen zu gehen. Die Qual der Diskowahl blieb uns erspart, denn donnerstags hatte in Aalen nur eine Disko auf. Ich sag nur so viel, der Abend war richtig gut.

Freitag ging es dann schon wieder Heim. Einerseits sehr traurig, da man alle sehr liebgewonnen hatte, anderseits aber auch froh, meine Familie wieder zu sehen. Die Zugfahrt allerdings war mein Tod. Da die Klimaanlage den Zug in einen Gefrierschrank verwandelt hatte, bekam ich ordentlich viel Kälte und "Zug" ab, so dass ich jetzt eine mega fette Erkältung habe.

Heute habe ich meinen Koffer gepackt und musste mich von meinen Großeltern verabschieden Weinend, was wirklich kein schönes Gefühl war. Abends waren dann noch Lisa, Fränze und Ali da, um sich nochmal zu verabschieden. Es war wirklich sehr schön die drei nochmal zu sehen. Allerdings kam mir der Abschied ziemlich unwirklich vor, so dass ich nicht wirklich emotional werden konnte, was sicher für alle beteiligten das Beste war. Es ist so unwirklich alle erst in vier Monaten, zu Weihnachten, wieder zu sehen. Naja, morgen fliegen wir nach Litauen. Ich bin froh, dass wir erstmal alle zusammen (also meine Familie und Ich) Urlaub an der Ostsee in Nida machen. 

Tag 2 bis 11: Vorbereitungsseminar in Aalen

Samstag, 11.08.2012

So, nach langer, langer Zeit des wartens (für euch), melde ich mich mal wieder bei euch.

An der Internetsituation hat sich leider immer noch nicht viel geändert Stirnrunzelnd. Meistens gehe ich über die Handys, von welchen die mit hier beim Seminar sind, ins Internet. Allerdings kann ich da nicht meinen Blog weiterführen (das es zu lange dauern würde), sondern nur auf Facebook gehen. Momentan allerdings habe ich den Internetzugangscode von unserem Teamer erhalten und kann so immer dann online gehen, wenn er selbst gerade nicht online ist.

Auf alle Fälle gehts mir gut und wir sind echt eine klasse Truppe hier. Es könnte echt nicht besser sein. Wir verstehen uns alle total super und man könnte denken bzw wir haben das Gefühl, dass wir uns alle schon ewig kennen Lächelnd. Wir unternehmen immer alles gemeinsam, gehen abends zusammen weg, spielen Tischtennis, Tischkicker und UNO UNO usw.

Auch das Seminar hat bis jetzt alle meine Erwartungen dicke übertroffen. Wir hatten zum Glück nur seltenst trockene Theorie (kam glaube ich nur einmal vor). Meist standen allerdings Gruppenarbeit, Experimente oder Spiele auf der Tagesordnung. Bis jetzt war alles sehr interessant und informativ. Coolerweise haben wir auch oft Pause. Es geht jeden Tag von 9.15-12.00 und von 15.00-18.00. Zwischendrin haben wir aber auch oft nochmal so zwischen 10-15min Pause. Zwei besondere Highlights während des Seminars war zum Einen die Stadtralley und zum Andern beim Thema der Sozialen Arbeit einen Blinden zu spielen bzw die Begleitperson zu sein, was nicht sehr einfach war, da man sich viel präziser ausdrucken musste. Das Thema der Stadtralley war "Helfen". Wir mussten erst acht Leute interviewen, was sie unter Helfen verstehen, wann sie das letzte mal geholfen haben, ob sie denken, dass in der deutschen Gesellschaft zu viel oder zu wenig geholfen wird und wie sie es finden, dass wir ein FSJ im Ausland machen. Als nächstes mussten wir 15 Personen finden, also um Hilfe bitten, die mit uns ein Gruppenfoto gemacht haben. Und als letztes mussten wir jemanden 30min lang Helfen. Dieser Teil der Aufgabe war am allerschwersten für uns. Wir wollten erst einer alten Frau oder einem alten Mann schwere Tüten nach Hause tragen, allerdings haben wir erstens in dem Moment keine gesehen und zweitens wären die alten Leutchen sicher sehr skeptisch gewesen, wenn wir auf sie zugekommen wären und gesagt hätten, dass wir gerne ihre Taschen tragen wollen. Schließlich haben wir dann für ein Kaffee Prospekte ausgeteilt. So sind wir dann auch auf die 30min gekommen.

Ein weiteres Highlight war das Zweitliga Spiel VfR Aalen gegen Kaiserslautern Lächelnd. Wir standen mitten im Fanblock der Aalener und die Stimmung war mehr als gut Lachend. Auch nachdem Aalen in Rückstand lag und am Ende abzusehen war, dass Aalen verliert wurden die Fangesänge weder weniger noch leiser, sondern eher noch lauter. Allerdings muss ich sagen, dass Aalen unglücklich verloren hat, da der erste 11-Meter für die Kaiserslauterner eine Schiedsrichterfehlentscheidung war. Ein Unentschieden wäre mehr als verdient gewesen, obwohl Aalen natürlich auch eigene Fehler gemacht hat, die nicht hätten sein müssen. 

VfR Aalen gegen Kaiserslautern, mitten im Aalener Fanblock. Leider hat Aalen 2:1 verloren. Aber Stimmung war richtig gut :). ganz stolz noch eine Karte beim restlos ausverkauften Spiel ergattert zu haben :).

So, da wir jetzt nochmal in die Stadt wollen, bevor alle Läden schließen beende ich hier mal meine Berichterstattung. 

Tag1: Anreise zum Vorbereitungsseminar nach Aalen

Mittwoch, 01.08.2012

Mein erster Tag heute als FSJ'ler verlief anstrengender als Gedacht. Schuld daran waren sicher das zeitige Aufstehen und die Zugfahrt. Auf alle Fälle bin ich jetzt so geschafft, dass ich mich am liebsten sofort schlafen legen würde (es ist gerade mal 19.00 Uhr).

Auf die deutsche Bahn war wie immer 100% verlass. Haha, schöner Scherz :D. Schon vor Hof hatten wir rund 15min Verspätung. Bis dahin machte ich mir noch keine Gedanken, ich hatte ja schöne 20min am Nürnberger HBF zum umsteigen. Nur leider kam dann noch eine Oberleitungsstörung und weiter unplanmäßige Halte, wegen Baustellen hinzu, sodass mein Zug dann so viel Verspätung hatte, dass ich in Nürnberg meinen Anschluss nach Aalen verpasste und so eine Stunde auf den nächsten Zug warten musste. Schließlich kam ich dann schöne 1,5h später in der Jugendherberge an.

Unsere erste Einheit haben wir nun auch schon hinter uns. Neben kennenlernen und wenigen kleineren Informationen stand heute noch nicht so viel auf dem Plan. Glücklicherweise, denn am Ende lies meine Konzentration merklich nach und ich musste andauernd ein Gähnen unterdrücken. Aber ich weiß jetzt schon mal den Ablauf für die nächsten Tage.

Allerdings, was ich sehr mies finde und was schon fast an Ausbeutung grenzt, für einen Tag Internet bezahlt man 5€ und für eine Stunde 2€!!!! Haaaallooooo, was sind denn das für Preise?

Auf alle Fälle sind alle ganz nett und ich habe auch schon die 2 kennengelernt die mit nach Litauen gehen werden. Also, ich bin mal gespannt wie die nächsten Tage/Wochen so werden.